Hochzeit

Hochzeit

Poltern

Die Burschenschaft wird am Donnerstag vor der Hochzeit vom Bräutigam zum traditionellen Poltern eingeladen, wo dann der Abschied vom Junggesellenleben des Bräutigams gefeiert werden wird.

Als Zeichen für die anstehende Heirat wird dann auch ein "Taschn-Kranz", der von den Burschen vorm Poltern gebunden wird, über dem Eingang des Elternhauses des Bräutigams aufgehängt.

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Gsper

Das Gsper findet am Hochzeitstag statt. Das Gsper wird von den Burschen veranstaltet, wobei die meisten noch vom "Schiaßn" in der Früh unterwegs sind (Beim "Schiaßn" werden um 6.00 Uhr vor dem Haus des Bräutigams drei Böllerschüsse abgegeben, um damit den Tag der Hochzeit zu beginnen. Anschließend "Frühstück" beim Bräutigam).

Beim Gsper wird im Heimatdorf des Bräutigams eine Art Mautstelle errichtet, die dann das Hochzeitspaar mit der gesamten Gefolgschaft passieren muss. Vorher wird allerdings noch die Gsper-Rede vom "Schalk" verlesen, in der die Jugendsünden des Bräutigams der Braut noch einmal vor Augen geführt werden. Derweil spielen die restlichen Burschen einige Episoden aus dem Leben des Bräutigams nach.

Beim Gsper darf der Bräutigam auch das letzte Mal den "Kärntner-Buam", der dann gemeinsam mit den Burschen gesungen wird, anstimmen.

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Brautstehlen

Nach dem Gsper treffen sich die Burschen am Abend im Dorfgasthaus, um sich auf das Brautstehlen vorzubereiten. Beim eigentlichen Brautstehlen wird dann der Bräutigam der Hochzeitsgesellschaft "gestohlen".

Die Burschenschaft stiehlt den Bräutigam dann in ein Gasthaus, wo dann ein letztes Mal im Kreise der Burschen gefeiert wird. Dies geschieht so lange, bis der Brautführer mit seiner Laterne in das Gasthaus kommt, und den Bräutigam auslöst (die Zeche bezahlt).

Die Burschen müssen aber aufpassen, dass der Bräutigam seine Schuhe anbehält, denn wenn diese abhanden kommen, müssen die Burschen die Zeche selbst bezahlen.

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